Sep 12, 2009

LAURA MARS -- "vultures" 12inch -- OUT NOW!!!



the LAURA MARS "vultures" 12" (SUPERFLUOUS RECS. # 005) has been released september 10th, 2009. it's been a long time in the making and we got the numbers twisted again -- record number 5 released weeks after number 7 came out! -- but well, we are all more than happy that it finally sees the light of day. superfluous is a label meant to release the records of our own bands and with two of the three people behind superfluous playing in LAURA MARS this is a very special record to us. we approached a number of labels before deciding to release it completely on our own and got the reactions we knew we'd get: too hardcore for the screamo/noise section, too noisy/crazy for the hardcore section. so much for stereotypes in the punk scene. finally, we decided to give it a shot on our own and asked some friends for help. steffen did the whole artwork, maik did the screenprinting and we robbed some banks to pay the pressing plant. now it's done and looking at the final result we tend to think that we did the right thing.

technical stuff: 5 sonx on one-sided, white vinyl. the non-music side has a one-coloured screenprinting. 500 copies in total. 50 copies with red screenprint (hand-numbered), 450 copies with blue screenprint.

if you need a description: LAURA MARS has current members of REBARKER and ex-members of UPSET, DON QUICHOTE and THE JUKEBOX SCENARIO and is a punk outfit based in magdeburg, germany. while being an outspoken straight edge hardcore band, the five piece tries to avoid genre stereotypes in their lyrics as well as in their music. some describe their songs as influenced by the LOVITT-post-hard-mathcore bands of the late nineties (read: 400 YEARS, SLEEPYTIME) but aiming for a harder sound bringing them closer to bands like BOTCH and DEAD GUY. the often melodic, sometimes discordant, but highly rhythmic guitar work combined with the powerful drumming also bring bands like YAGE and more recent screamo bands to mind.
LAURA MARS recorded a song for a split 7inch with portland punks UNRESTRAINED and will hopefully continue to combine their 90ies heritage with an unrestricted musical approach and a critical attitude towards modern day hardcore.

if you are interested get in touch with our mailorder geek called "Junni": heresy1972@gmx.de

single copies are 8 euros plus postage. wholesale rates upon request. trades are welcome.

we do send mp3s to people who ask nicely.








Laura Mars kommen aus dem Osten der Republik und haben vor gar nicht all zu langer Zeit ihre erste Platte „Vultures“ auf Superfluous Records herausgebracht, ein kleines Label aus Magdeburg. Der Fünfer setzt sich aus Mitgliedern vieler anderer Bands zusammen, unter anderem The Rebarker und Don Quichote. Laura Mars spielen rauen Hardcore, der nicht nur Elemente aus den dunklen Neunziger Jahren vereint, sondern auch Frisches und Melodisches aus der Gegenwart. Wenn man sich „Vultures“ bestellt, flattert eine toll gestaltete 12″ bei einem ins Haus, einseitig bespielt und mit einem schönen Druck auf der anderen Seite. Da steckt wirklich noch Liebe drin, welche man Heute leider viel zu oft vermisst. Auf der 12″ finden sich fünf Songs, welche sich zwischen His Hero Is Gone, Botch und Killing The Dream ansiedeln. Kraftvoll, energiegeladen und authentisch. Authentizität fordern Laura Mars auch gleich mit ihrem ersten Song „Anthem For Meaningfull Singalongs“, bei welchem der Titel Programm ist. Der Song ist ein Weckruf für Szene, welche überflutet ist mit Klischees und Plagiaten und macht einem klar, das Hardcore doch eigentlich viel mehr ist als nur Musik. Leider wird dies aber zu oft vergessen und so findet man wenig Eigenständigkeit, besonders im musikalischem Bereich. „If A Problem Doesn‘t Stare You Back…“ ist ein melodischer Song und handelt über etwas, was viele uns betrifft, dem ständigen Wahn der Kontrolle. Wer fragt sich nicht des öfteren „Habe ich den Herd ausgemacht?“ – „Just have to let it go and believe.“ ist die Antwort von Laura Mars auf diese und ähnliche Fragen, welche auch ich mir fast täglich stelle.
Das Laura Mars durchaus auch politisch und gesellschaftskritisch sind, das beweisen sie mit Stücken wie „Bring It On, I Can‘t Wait Any Longer“ und „Nobody Wanted To Play With Steve Ballmer“. Ersteres beschäftigt sich mit einem Thema, welches in der Musik nicht allzu oft eine Rolle spielt: Dem Klimawandel. „Nobody Wanted To Play With Steve Ballmer“ hingegen mit der dritten Welt und der Konsumgesellschaft. Beide Stücke präsentieren sich abwechslungsreich und lassen damit keine Langweile aufkommen, besonders nicht wenn man sich näher mit den Texten beschäftigt.
„Curtain Falls“ bildet das Schlussschlicht und ist mein persönlicher Favorit auf der Platte, einfach ein intensiver und emotionaler Song. Nach knapp 14 Minuten springt die Nadel des Plattenspielers wieder auf Anfang und was bleibt ist die Gewissheit eine tolle 12″ in den Händen zu halten, von Vorne bis Hinten.
Laura Mars haben mit „Vultures“ die beste Debut-EP abgeliefert, die mir dieses Jahr untergekommen ist. Kritisch, emotional und frisch präsentieren die Songs der Band. Ich hoffe sehr, dass man in der nächsten Zeit noch viel von den Jungs hören wird. 8 von 10 Punkten


REVIEW AUF http://www.allschools.de -- 10/09

Willkommen in der Welt von LAURA MARS aus Berlin, Magdeburg & Dresden. Genauso wie sich die Mitglieder der Band physisch auf verschiedene Städte verteilen, oszilliert der Sound des fünfköpfigen Gespanns zwischen diversen Polen ohne sich irgendwo heimisch zu finden.

Noisige-mathcore atmendes BOTCH Material begegnet heimischer Screamo Avantgarde à la YAGE. Intelligente und tiefgehende Texte mischen sich mit Punk Spirit und entfesselter Hardcore Leidenschaft, das Ganze konsequent DIY. LAURA MARS vertonen auf diesem wahnsinnig schmuckem Vinyl Release (einseitig bespielt, auf der anderen Seite mit Siebdruck versehen. Dazu ein Cut-Out Cover, limitiert auf 500 Stück) ihre dissonante und scharfsinninnige Sicht des Status Quo. Es wird die Ideenlosigkeit und der Stillstand des Punkrocks aufgezeigt (dabei hat man doch grade 30 Jahre Punk gefeiert) ("ANTHEM FOR MEANINGFUL SINGALONGS "), die Politik monopolistischer Konzerne kritisiert ("NOBODY WANTED TO PLAY WITH STEVE BALLMER WHEN HE WAS A KID") oder man überwältigt den Hörer auch einfach nur mit düsterem Seelenstriptease ("CURTAIN FALLS"). 5 intensive Hörerlebnisse mit gehörigen Cross Selling Potential, die man unbedingt mal auschecken sollte!


REVIEW IN VICE MAGAZINE -- 11/09

Wenn Laura Mars Love an die Magdeburger Aldi-Lowlifes senden würden, hätten sie vermutlich ein recht großes Publikum. So gibt es aber Props an die Magdeburg Straight Edge, was de facto bedeutet, dass sie sich selbst respektvoll die Hände schütteln. Völlig zu Recht übrigens, denn eine dermaßen präzise und leidenschaftliche Abarbeitung von Mitt- bis Endneunziger New School-Hardcore (inkl. Zegota, His Hero Is Gone, Snapcase und Shai Hulud) hat der ja bekanntermaßen sehr fruchtbare Bördekreis bislang noch nicht hervor gebracht.
KARL TOFFEL


REVIEW IN OX # 87, Dezember 09/Januar 10

LAURA MARS
Vultures
LP | superfluous | superfluous-records.blogspot.com
Das Magdeburger QUintett LAURA MARS liefert mit "Vultures" eine Platte ab, der ein gewisser Neunziger-Jahre-Spirit innewohnt, die dabei aber nicht annähernd altbacken wirkt. Die Songs klingen wie eine Melange aus SxE-Newschool á la UNBROKEN oder NEWBORN und hardcore-punkiger Rumpeligkeit der Marke COMADRE. Obwohl die Zutaten alte Bekannte und übliche Verdächtige sind, wirkt die Scheibe insgesamt unheimlich frisch. Kommt mit ultraschickem Artwork und erklärenden Anmerkungen zu jedem Song. Ich kann mich erinnern, dass dies in den Neunzigern im Krachuntergrund noch Usus war; heute leider so selten wie ähnlich gelungene Rückgriffe auf Vergangenes wie dieses hier.
Konstantin Hanke


REVIEW IN PLASTIC BOMB # 69

LAURA MARS "Vultures" 12"

Zwei Leute von den Dreien, die das Superfluous Record Label aus Magdeburg/Berlin machen, spielen auch bei LAURA MARS, demnach handelt es sich hier um eine Haus-und Hofveröffentlichung auf dem eigenen Label. Wobei man immer wieder erwähnen muß, daß sich Superfluous Records immer etwas Besonderes für ihre Veröffentlichungen einfallen lassen. Diese 12" enthält 5 Songs auf weißem einseitig bespieltem Vinyl, während auf der B-Seite ein Bandlogo per Screenpainting aufgedruckt wurde. Das Cover der 12" zeigt einen fliegenden Raubvogel (Adler, Geier...?) und ist zur Hälfte schräg ausgeschnitten, so das man das schöne Screenpainting auf dem Vinyl sehr schön sehen kann. Das ist etwas wirklich geiles für's Auge! Musikalisch bewegen sich LAURA MARS im Bereich der aktuellen HC Bands des neuen Jahrtausends, die stilsicher Elemente aus allen Jahrgängen der letzten 2 Jahrzehnte des Kardcore Punk verwenden. Bei Zeiten hört sich der Sound stark nach Mathcore an, dennoch ist der Sound hart und heftig genug um prall und fett aus den Boxen zu quellen und dich um deinen Verstand zu bringen. Das hier ist keine leichte Konsumware, sondern heftiger Tobak.
Helge


REVIEW IN www.aversionline.com

Laura Mars "Vultures" one-sided 12"
Posted on Thursday, December 3rd, 2009 @ 7:02am » permalink

Laura Mars - Vultures"Vultures" is a one-sided 12" EP on white vinyl with a screenprinted B-side, and it's also my first exposure to Germany's Laura Mars (from Superfluous Records). Having been rightfully compared to Botch and Deadguy in the past, their overall sound does bear similarities to the form of "metalcore" more centered around discordant, angular chunks and lots of pull-off runs, though they don't really sound like either of those bands as a whole. There's definitely a hint more variety here in that there's also a really cool "screamo" angle happening, with lots of intense melodies scattered amidst raw, frenetic riffing – not to mention a multi-vocal attack that combines a few forms of shouting/screaming. The recording's crisp enough to be heavy but retains a good amount of acerbity for the looser riffs, and from what I can tell they've got a cool eye for D.I.Y. packaging as well. It seems these guys are admirably inspired by the 90's era of hardcore in general, as suggested by this statement regarding their lyrics posted on their MySpace page:

"Yes, it is important to us that people read our lyrics and understand what they are about. What we have to offer lyric-wise is definitely far from enlightened and most probably of little relevance for you. And no, we are not one of these hippie-esque "I-want-to-share-my-feelings-with-you" bands… we are just five guys who are convinced that it still makes sense to address certain topics in song lyrics, although everybody in this modern hardcore crap tells you otherwise."

With just five songs in 14 minutes there's not a ton to go on, but you're left wanting more, and that's always a good sign. I like what I'm hearing/seeing/reading, and I'll be looking forward to more from Laura Mars for sure.

The 12" is limited to just 50 hand-numbered copies with a red screenprint and 450 with a blue screenprint, so get in touch with the label via the link below to see about getting your hands on one…


REVIEW IN www.handlemedown.de

LAURA MARS - VULTURES

Der östliche Teil der Republik ist ein gutes Pflaster für DIY-Bands. Davon künden auch LAURA MARS, die sich über Magdeburg und (fast gewohntermaßen) Berlin verteilen und deren Debüt-12“ „Vultures“ über das eigene Label Superfluous vertrieben wird. Dessen Besonderheit ist die Spezialisierung auf Vinyl-Pressungen, was den Sympathiewert schon vorab merklich hoch ansetzt. Diese Politik offenbart einen Traditionalismus, der die Musik keiner Restriktion und erst recht keinem Szenegespenst unterwirft.

Eine Augenweide ist bereits das Artwork der limitierten Platte, die, nur einseitig bespielt, mit Siebdruck und ausgeschnittenem Coverentwurf mächtig Eindruck schindet. Aber was nützt die schönste Verpackung, wenn der Inhalt doch bis zum Himmel stinkt? Bei den fünf Songs von LAURA MARS braucht dahingehend aber niemand die Stirn in Falten legen. Denn die Band führt den modernen Hardcore auch musikalisch mit Herzblut zu einer Ursprünglichkeit zurück, die von Modetrends und Catwalks der Affektiertheit weit entfernt verortet wird.

Das belegt schon der Opener „Anthem for Meaningful Singalongs“, der eine Lanze für musikalische Bodenständigkeit bricht und entfremdender Selbstinszenierung rigoros einen Riegel vorschiebt. Aber auch vor politischen Themen verschließen sich die abwechslungsreichen und trotz überschaubarer Kürze angenehm verschachtelten Nummern nicht. Der Schreigesang leistet melodischer Raffinesse Vorschub, die zwischen (Post-)Hardcore und Punk stetig Anspruch mit Kurzweil zu verknüpfen versteht. Ein überraschend ausgereifter Erstling – und ein unbedingter Geheimtipp!
8.0 von 10 Punkten


REVIEW IN poisonfree.com

LAURA MARS - VULTURES
„Magdeburg Straight Edge“ lacht einen breit von der einseitig bespielten Picture Disc an, während man mit dem anderen Auge noch auf das tolle Cut-Out-Artwork der 12“ schielt. Laura Mars haben hier bereits mit einem Demo hier im Office Eindruck hinterlassen, von welchem die Songs nun endlich angemessen veröffentlicht werden. Wir hättens ja selbst gemacht, aber die Zeit stand schlecht...

Laura Mars jedenfalls sind teilweise auch die Leute hinter Superflous Records, und entsprechend ist das sicher ein Meilenstein für Label & Band. Warum in die Ferne schweifen wennn....

Die Herren singen, pardon, schreien englische Lyrics, und spielen eine tolle Version von Hardcore. Ja, Hardcore. Rau und ungeschliffen. Oder doch Punk? Post-irgendwas? Das ganze weigert sich zum Glück, einem Genre klar anzubiedern. Stattdessen gibt es klassischen 90er Screamo, aber auch deutlichen Noise, ein bisschen Botch hier, ein wenig Ebullition dort, ein bisschen Yage hier. Na, klingelts? Nee, solls auch nicht, denn die Mischung ist zwar teilweise aus altbekannten Fragmenten geformt, und zum Glück total trendlos, aber an sich dann doch kreativ und eigenständig. Abwechselungsreich gehts entsprechend zu. Von schnellen Parts wird man in langsame, noisige Passagen geworfen, pausenlos wird geschrien, und Schlagwerk und Bass legen in teilweise gesteigerter Hektik ein ordentliches Fundament, welches Leitfaden und Rückgrat zugleich ist. Darüber hinaus findet man immer wieder tolle Melodien und beinahe zerbrechliche Momente, die dem ganzen Gefühl und Tiefe verleihen, ohne je weinerlich zu wirken. Ich erinnere nochmal an das Namedropping von oben – keine Sorge also vor Collegerock und anderen Trends. Hier gehts handfest, ehrlich und erwachsen zur Sache. Und im Gegensatz zum Labelnamen dann auch total ohne Oberflächlichkeiten, stattdessen energetisch und krachend.

Die Lyrics sind politisch und gesellschaftskritisch, und da die Band auch noch Straight Edge ist, was heutzutage ja eher doppelt als gar nicht erwähnt werden sollte, gibts also auch Food for the Brain, altgediente Hardcore Ethik und damit neben Form auch Inhalt.

Also passt hier alles zusammen, von Aufmachung & Präsentation über Ohrenschmaus und Gehirnschmalz. Anchecken, soviel Talent gibts nur alle paar Jahre in unseren Landen.

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